Bevor ich nach Sambia reiste, wusste ich, dass es sich in Süd-Ost-Afrika befindet.
Wow. Das ist nicht besonders viel. So war es aber. Der Grund warum ich ein Flugticket nach Sambia buchte, war wie so oft, eine Freundin, die ich dort treffen sollte. Eine Freundin, die eine Freundin hatte, die dort lebte.
In der Wartehalle sitzend googlete ich dann schon mal ein paar Sachen und hauptsächlich hat Sambia wohl Safari und das Naturschauspiel der größten Wasserfälle der Welt zu bieten. Ups, größte Wasserfälle der Welt, das kann in der Geographie-Stunde ja schon mal an einem vorbei gehen. Nein, sollte es eigentlich nicht. Nun denn, jetzt weiß ich es und habe sie (die Wasserfälle) mit eigenen Augen gesehen. In einem Nationalpark waren wir auch. Und in Lusaka, der Hauptstadt von Sambia, wo besagte Freundin der Freundin lebte, so wie viele andere europäische Menschen, deren Partner oder sie selbst für sogenannte Hilfsorganisationen arbeiten. Das fiel auf, es gab sehr viele EuropäerInnen und US-AmerikanerInnen dort, die in Saus und Braus lebten, wobei viele Menschen aus Sambia dies nicht taten. Das war oft Gesprächsthema, denn es erinnerte uns alle an eine Kolonialzeit, die doch eigentlich nur noch in den Geschichtsbüchern stand. Oder?
Also, von Zebras und Nilpferden über das Auffüllen geographisch großer Lücken bishin zu tiefgründigen politischen Gesprächen war mein Sambia-Aufenthalt geprägt. Und weil Sambia so anders war als alle anderen afrikanischen Länder, die ich bereiste, habe ich beschlossen, ihm hier einen Platz zu widmen.
Viel Spaß beim Lesen:
